Angela Frontera (Bras/D), Mannheim

Angela Frontera am SchlagzeugAngela Frontera wurde in São Paulo als Tochter eines Pianisten und einer Sängerin geboren. Ihr erster Lehrer war das elektronische Schlagzeug der Hammond-Orgel ihres Vaters. Sie entwickelte autodidaktisch ihr Schlagzeugspiel, begann noch als Jugendliche eine Profikarriere und spielte auf hohem Niveau in den großen Clubs von São Paulo.
Es war 1993, als der Freund und Mentor Alan Gordin, Manager des renommierten Show-Club „Stardust“ zu ihr sagte: „Wenn du es hier geschafft hast, schaffst du es überall“ und so zog Angela nach Deutschland. Seitdem wurde sie hier zu einer unersetzbaren Figur in der brasilianischen, der Latin-, Soul- und Weltmusik-Szene.
Sie arbeitete u.a. zusammen mit Nina Hagen, Grace Jones, Airto Moreira, Hector Costita, Rosanna & Zélia, Edo Zanki, Six was Nine, Lou Bega, WitchCraft und Zelia Fonseca-Band. Außerdem gehörte sie als Gast zur „Harald Schmidt Show Band“.
1998 spielte sie erstmalig für Kick La Luna bei der 5. CD „lucina lacht“ mit. In der Zwischenzeit ist sie als Drummerin zu einem festen Bestandteil von Kick la Luna geworden und steuerte auf der aktuellen CD „Sommer unterm Mond“ auch einen eigenen Song bei.
2002 startete sie ihre Solokarriere mit der CD „Talisman“, erschien 2009 im Livemitschnitt des SWR auf der DVD des Frauen-Jazz-Trios WitchCraft und veröffentlichte 2015 ihre aktuelle Solo-CD „O Tempo“, die sie zusammen mit ihrem Bruder Alex Frontera (piano) produzierte.
Seit 2012 unterrichtet Angela Frontera Kinder und Jugendliche an der Musikschule Horrenberg-Dielheim und hat dort ein Perkussion-Ensemble initiiert. Sie war 2016 Dozentin der 18. Frauen-Musik-Woche und arbeitet auch zusammen mit ihrer Kollegin Anne Breick bei deren Perkussion-Ausbildungsprojekten im Hunsrück mit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Frontera
https://www.melodiva.de/reports/dozentin-im-portrat-angela-frontera/